Streik an der Akropolis

Was geschah in Athen? Im dritten Teil unseres Berichtes berichten Roman Huber und Michael von der Lohe über das Wahrzeichen der Stadt, welches seit Wochen bestreikt wird.

Nach kurzer Nacht treffen wir uns mit Rhea Stringaris - die Kunsthistorikerin ist Mitglied im Kuratorium von Mehr Demokratie; sie war früher eine Vertraute von Joseph Beuys. Mit Yannis, einem Dozenten der Athener Kunsthochschule und Wolfger und machen wir uns auf den Weg durch Athen. Wo soll der Bus stehen, welche Ausstellungen laufen, wie nehmen wir an der dann stattfindenden Biennale teil. Die Akropolis ist abgesperrt, nicht wegen der Unruhen, sondern weil die Wachen streiken. Sie erhalten keinen Lohn mehr von der Regierung, und so haben sie das Weltkulturerbe einfach kurzerhand dicht gemacht...

Wir wandeln durch die Olivenhaine westlich der Akropolis zur Pnyx, dem Ort der Volksversammlungen unter Perikles in der Blütezeit der antiken Demokratie. 6000 Menschen (d.h. die wohlhabenden Männer) fanden hier Platz. Jeder Anwesende war nicht nur abstimmungsberechtigt, sondern besaß auch gleiches Rederecht. Wir finden die besten und symbolträchtigsten Plätze für unsere Treffen - auch eine Prozession in der Nacht im Fackelschein werden wir machen. Während unten in der Stadt die Schlachten wieder beginnen, spinnen wir den Faden der direkten Demokratie weiter. Suchen eine Form für das Formlose, ... .

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