Bayern: 1,3 Millionen wollen besseren Schutz für Nichtraucher

Dreizehn Jahre hat es gebraucht, bis in Bayern wieder ein Volksbegehren erfolgreich war: Nun kann im nächsten Jahr das bayrische Volk über den Schutz von Nichtrauchern entscheiden und damit den bisherigen wankelmütigen Kurs der Politik beenden.

Denn in Bayern gab es bereits strenge Regelungen, die gelockert wurden, nachdem die CSU ihr schlechtes Abscheiden bei der Landtagswahl eben darauf zurückgeführt hatte. Diese eigenartige Interpretation des Wahlergebnis steht nun auf dem Prüfstand.

Die Hürden für Volksbegehren sind im Freistaat hoch, da es keine freie Sammlung der Unterschriften gibt. Die Initiatoren mussten Ihre Unterstützer davon überzeugen, sich aufs Amt zu begeben und dort zu unterschreiben. Hingegen gibt es bei der kommenden Volksabstimmung keine besondere Hürde, die Mehrheit entscheidet. Die Befürworter des gelockerten Rauchverbots sind jetzt aufgefordert, die Wählerinnen und Wähler von ihrer Position zu überzeugen.

Thomas Frankenberger, einer der Initiatoren hat uns bereits kurz nach Start der Eintragungsfrist ein Interview gegeben, und erklärt, warum mehr als tausend Wirte für das Verbot waren.

Die Tabelle mit den Eintragungszahlen finden Sie auf der Seite des bayrischen Landesamts für Statistik.

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