Consul – Motor für digitale Bürgerbeteiligung in Deutschland

Political concept: Democracy on computer keyboard background

Schritt für Schritt wird Consul zu einem festen Bestandteil in der deutschen Beteiligungslandschaft. Die erste deutsche Consul-Stadt war Detmold, danach folgte Castrop-Rauxel. Diese Woche ist Würzburg online gegangen, Bamberg und Erkelenz stehen kurz davor.

Außerdem rechnen wir im Dezember mit einer positiven Entscheidung in München. Davor hatten wir Anfang des Jahres mit dem Demokratie-Event „Olympia 12062020“ schon einen ersten Testballon gestartet. Dort konnten über Consul Petitionen eingebracht und bewertet, sowie Initiativen unterstützt werden. Mehr als 20.000 Teilnehmende haben dies genutzt. 

Das ist aber noch nicht alles: Momentan sind wir mit mehr als 70 Städten im Gespräch, Tendenz steigend. Unter anderem Hamburg, Augsburg, Flensburg, Passau, Bautzen und Arnsberg haben konkretes Interesse angemeldet. Auch wenn wir von Anfang an von Consul überzeugt waren: Mit so einem schnellen Erfolg haben wir nicht gerechnet. Denn es ist erst etwas mehr als ein Jahr her, dass wir die Software aus dem Englischen und Spanischen übersetzt und angefangen haben, Consul in der Kommunalpolitik bekannt zu machen. Aber nicht umsonst ist Consul die erfolgreichste Software für Bürgerbeteiligung weltweit. 

Dies liegt zum einen am kostenlosen Open-Source-Ansatz und der starken Community, die dahinter steht. Mehr als 140 Städte weltweit und eine koordinierende Stiftung, die Consul-Foundation, in der 14 internationale NGOs Mitglied sind (u.a. Mehr Demokratie), sorgen für eine ständige Weiterentwicklung und zahlreiche Anwendungsbeispiele. Um diese Vernetzung auch für den deutschen Raum zu gewährleisten, haben wir ein gemeinsames Forum für alle interessierten Kommunen eingerichtet und planen für das kommende Jahr Veranstaltungen, um den Erfahrungsaustausch zu intensivieren und zu verstetigen.

Ein weiterer Grund für den Erfolg der Software ist die Anpassbarkeit auf die jeweiligen Bedürfnisse einer Kommune. Consul bietet dabei die gängigen Beteiligungsinstrumente sowie die Möglichkeit, diese nach Bedarf oder Projekt freizuschalten. Detmold und Castrop-Rauxel nutzen die kollaborativen Prozesse für ihre Digitalisierungsstrategie und Jugendbeteiligung, sowie zeitnah das Instrument des Bürgerhaushalts. Würzburg nutzt dagegen für die Entwicklung des Lärmaktionsplans ein Debattenforum und das Vorschlagswesen. Dabei stehen wir beratend zur Seite: Von der Kombination mit Offline-Verfahren, über das Design der Plattform bis zu Mobilisierung und Öffentlichkeitsarbeit untersützen wir die Kommunen bei der Implementierung. 

Consul muss jedoch nicht auf Kommunen beschränkt bleiben. Der Einsatz ist überall dort denkbar, wo gemeinschaftliche Entscheidungen getroffen werden sollen. So plant German Zero den Einsatz von Consul für die kollaborative Entwicklung eines Klimagesetzes und mittlerweile gibt es eine eigene Consul-Instanz für Schulen: https://consul-schulen.de/.

Diese Erfolge machen uns zuversichtlich, dass sich eine starke bundesweite Community entwickelt und Consul zum Motor für eine neue Form der Bürgerbeteiligung wird. Deutschland könnte damit langfristig zu einem der Vorreiter im Bereich der digitalen Partizipation werden.

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