Buchrezensionen

Viele Demokratie-Interessierte lesen regelmäßig Bücher, die sich mit Demokratietheorie, -politik und -entwicklung oder aber Themen wie Bürgerbeteiligung und Transparenz befassen. Manche Publikationen informieren umfassend über die Möglichkeiten der direkten Demokratie und liefern wertvolle Argumente. Andere sprechen sich gegen Volksbegehren und Volksentscheide aus oder lassen diese Instrumente gleich ganz unter den Tisch fallen.

An diesem Ort schaffen wir einen Raum für Rezensionen zu Büchern, die Demokratie-Themen tangieren. Wenn Sie selbst eine Rezension schreiben wollen oder uns ein Buch zur Lektüre empfehlen, melden Sie sich gern bei Neelke Wagner per E-Mail oder Tel.: 030-420 823 70.

Auch Kommentare zu den bereits veröffentlichten Rezensionen sind herzlich willkommen.

(Hinweis: Die Meinungen der Rezensenten können, aber müssen nicht die Positionen von Mehr Demokratie widerspiegeln. Es handelt sich um persönliche Bewertungen.)

Die beiden Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ nehmen die Strukturen in punkto "Lobbykratie" in den Blick und beantworten Fragen wie: Auf welchen Wegen gerinnen die Interessen finanzstarker Branchen, Unternehmen und Einzelpersonen zu politischen Leitlinien oder Gesetzestexten? Welche Strategien wenden Lobbyisten an, um ihre Ziele zu erreichen? Weiterlesen...

Das Buch zeigt die enge Verknüpfung von Demokratie und Rechtsgleichheit in ihrer ideengeschichtlichen und politischen Entwicklung. Weiterlesen...

Der Band von Andreas Gross behandelt aktuelle Probleme der repräsentativen sowie der direkten Demokratie und zeigt mögliche Lösungswege auf. Weiterlesen...

Das Buch befasst sich detailliert und umfassend mit der Entwicklung der direkten Demokratie weltweit. Weiterlesen...

Das Buch vermittelt einen Einblick in die formale Logik von Kants Denken und schafft zugleich Klarheit in einer oft unübersichtlich und komplex anmutenden Diskussion. Obwohl die theoriegesättigte Sprache das Buch für Einsteiger/innen nur eingeschränkt empfehlenswert macht, bietet es spannende Einsichten und lädt zum Nachdenken ein. Weiterlesen...

Mit seinem Buch liefert Stefan Vospernik ein hervorragendes, kenntnisreiches und detailliertes Nachschlagewerk für die Regelungen und Praxis der Volksabstimmungen in den 15 untersuchten EU-Mitgliedstaaten. Weiterlesen...

Der Sammelband ist für Demokratie- und Beteiligungsinteressierte gleichermaßen lesenswert, da er neben vielen Praxisberichten auch Anwendungstipps enthält und die Ausbildung für Moderator/innen von Planungszellen aufgreift. Weiterlesen...

Eine spannende und schöne Lektüre für alle, denen die Demokratie am Herzen liegt! Weiterlesen...

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz ist das Buch eine wertvolle Hilfe für all diejenigen, die einen Überblick über die rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Möglichkeiten und Grenzen der direkten Demokratie suchen. Weiterlesen...

„Demokratie einfach machen“ ist Pflichtlektüre für alle politisch Interessierten. Aber auch jene, die sich vom politischen Geschehen abgewandt haben und sich ohnmächtig und nicht repräsentiert fühlen, sollten das Buch in die Hand nehmen. Weiterlesen...

Egal, ob man Neuling oder Experte der direkten Demokratie ist: Silvano Moecklis Buch bietet für alle Leserinnen und Leser neue Erkenntnisse oder vertieft bereits vorhandene. Es ist ein sehr gutes Grundlagenwerk, das Orientierungswissen äußerst kompakt und kenntnisreich vermittelt. Weiterlesen...

Sittlers und Leipolds Reisenotizen mit den ausführlich nachgezeichneten, zum Teil sehr philosophischen Gesprächen bieten einen spannenden, sehr persönlichen Einblick in den Zustand europäischer Zivilgesellschaften und Demokratien. Weiterlesen...

Paul Tiefenbachs sehr lesenswertes Buch „Alle Macht dem Volke?“ setzt sich intensiv und differenziert mit oft genannten Argumenten gegen die Einführung von direktdemokratischen Verfahren auseinander und widerlegt sie. Weiterlesen...

In ihrer aktuellen Veröffentlichung „Wir sind der Staat!“ kritisiert die Journalistin Daniela Dahn den Ausschluss vieler Bürger/innen von den zentralen politischen Entscheidungsprozessen. Sie fordert die Volksgesetzgebung und das imperative Mandat (bei dem der/die Abgeordnete verpflichtet ist, gemäß des Wählerwillens abzustimmen). Die Bürger/innen sollten letztlich den Staat durch die Bildung von Räten übernehmen, um so eine Herrschaft des Volkes zu realisieren. Zur Untermauerung ihrer Argumentation nutzt sie vielfältige historische Beispiele. Weiterlesen...

Ganz Deutschland diskutierte vor einigen Monaten über die Vortragsvergütung von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. In teils sehr emotionalen Debatten wurde über ihn und auch Nebeneinkünfte von Politikern im Allgemeinen diskutiert. Es wurde nach mehr Transparenz und strengeren Regeln gerufen. Mit diesem Thema beschäftigte sich auch Stephan Malessa in seinem Buch "Beruf – Politik – Transparenz: Nebentätigkeiten-Regeln für Bundestagsabgeordnete im internationalen Vergleich". Weiterlesen...

„Demokratie als Mogelpackung. Deutschlands sanfter Weg in den Bonapartismus“ lautet der Titel des 2011 im PapyRossa-Verlag erschienenen Buchs des Soziologen Thomas Wagner. Kritisiert werden darin Vorschläge aller Art, „die in der direkten Wahl des politischen Führungspersonals einen Ausweg aus der Krise des politischen Systems erkennen wollen. Weiterlesen...

Stadtentwicklung und Gentrifizierung sind Themengebiete, die derzeit immer größere Beachtung finden. Julian Petri, seines Zeichens Stadtplaner und unter anderem an der HafenCity Universität Hamburg tätig, setzt sich intensiv mit den Wünschen von Bürger/innen für die Zukunft der Stadt Hamburg auseinander. Weiterlesen...

Das Buch „Baustelle Demokratie. Die Bürgergesellschaft revolutioniert unser Land“ des Politologen Serge Embacher beginnt mit einer allgemeinen Bestandsaufnahme der aktuellen sozio-politischen Lage in Deutschland. Embacher beleuchtet die Sphären des Staates, der Wirtschaft und Bürgergesellschaft und erläutert, inwiefern Akteure dieser drei Sphären demokratischen Grundsätzen folgen. Weiterlesen...

Der demokratisch begründete „war on terror“ der USA und die Zusammenarbeit der westlichen Staaten mit dem „demokratischen Musterland“ Libyen unter dem mittlerweile gestürzten Muammar al-Gaddafi, als auch mit dem chilenischen Diktator Pinochet, sind Beispiele für die Groteskheit der  gegenwärtigen Demokratien. In seinem Basiswissen-Buch „Demokratie“ kritisiert David Salomon  diese Paradoxe und versucht die seiner Meinung nach erstrebenswerte Demokratie zu definieren. Weiterlesen...

Der Volksentscheid, in dem die Bürger/innen Berlins über die Offenlegung der Wasserverträge abstimmten, macht deutlich, welche Auswirkungen Quoren auf Abstimmungen haben können: Wäre die Abstimmung am Quorum gescheitert, hätte eine kleine Minderheit von weniger als zwei Prozent den Sieg davongetragen. Die Forschung beschäftigt sich allerdings kaum mit diesem Problem. Diese Lücke füllt die Druckfassung der Dissertation von Frank Meerkamp. Weiterlesen... 

Mit „Hoffnung auf eine neue Demokratie“ legt der Campus Verlag einen Sammelband vor, der prüft, ob Bürgerhaushalte diese Hoffnung einlösen können. Ausgehend von der sogenannten Wutbürgerdebatte wollen die Autorinnen und Autoren Perspektiven und „Impulse für eine Weiterentwicklung von Bürgerbeteiligung“ anhand von Bürgerhaushalten aufzeigen. Weiterlesen... 

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