TTIP und CETA: Der Widerstand wächst!

Das Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ unterstrich am 6. Mai mit einer gemeinsamen Protestaktion in Berlin seinen Widerstand gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Die Kampagne wird von immer mehr engagierten Menschen und bereits von 61 zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt.

Von Charlie Rutz

(Fotograf: Uwe Hiksch | Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)


Unter dem Motto "Zivilgesellschaft macht Dampf gegen den Konzern-Deal" protestierte das Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ gestern vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Sie werden derzeit von der EU mit den USA bzw. mit Kanada ausgehandelt. Einige der geplanten Regelungen drohen Demokratie, Rechtsstaat und Verbraucherschutzrechte auszuhebeln. Das werden wir nicht zulassen!

Bundesvorstandssprecher Michael Efler bringt unsere Hauptkritik auf den Punkt: “TTIP ist ein massiver Anschlag auf Demokratie und Bürgerrechte. Die Intransparenz der Verhandlungen ist nur ein Vorgeschmack: Mit Investorprivilegien und dem als dauerhafte Einrichtung geplanten Regulationsrat droht sich die Demokratie selbst zu entmachten. Selbst wenn gewählte Politiker/innen im Sinne der Bürgerinteressen handeln wollen, wird TTIP ihnen die Hände binden.” Weitere Redner/innen auf der Demo kommen im folgenden Video zu Wort.

Video von der Demo: "Wer TTIP & CETA sät, wird von uns Widerstand ernten!"


Bei der Protestaktion fuhr unser Bündnis unter anderem eine große Kartoffeldämpfmaschine aus dem Jahr 1906 vor das Brandenburger Tor, die, während in ihren Kesseln Kartoffeln für die Teilnehmer/innen garten, ordentlich „Dampf machte“. Auch wir werden das weiter mit vielfältigen Aktionen tun. Unsere Protestbewegung wächst mit jedem Tag!

Fotos von der Protestaktion (Direkt auf Flickr ansehen...)


Die aktuelle Petition des Bündnisses „TTIP unfairhandelbar“ gegen TTIP und CETA  unterstützen bereits mehr als 70.000 Menschen. Die Unterschriften werden kurz vor der Europawahl ausgewählten Vertreter/innen des EU-Parlaments überreicht. Und wir planen bereits weitere Maßnahmen: In wenigen Monaten will das Bündnis eine Europäische Bürgerinitiative gegen die beiden Freihandelsabkommen starten. Die dafür notwendige internationale Bündnisarbeit ist bereits in vollem Gange! 

Weitere Informationen zu unserer Kampagne in unserem Hintergrundartikel...