Volksabstimmungen in Italien

Dieses Papier befasst sich mit der direkten Demokratie in Italien auf nationaler Ebene. In Italien können die Bürger/innen über beschlossene Gesetze und Verfassungsänderungen einen
Volksentscheid erwirken. Eigene initiierende Gesetzgebungskompetenz haben sie nicht. Das
Land verfügt mit insgesamt 72 Volksentscheiden seit 1946 über eine im europäischen Vergleich
sehr intensive Praxis. Am häufigsten wird das „abrogative“ (aufhebende) Referendum
angewandt, mit dem die Bürger/innen ein vom Parlament beschlossenes Gesetz ganz oder in
Teilen wieder aufheben können.

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