Demokratische Aufstellung auf der Tagung Kommune im Fokus
Die Moderation leitet den Prozess, indem sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt:
- Wie fühlen sie sich in ihrer aktuellen Position?
- Möchten sie ihre Position oder Blickrichtung ändern?
Nach einer ersten Phase wird aufgedeckt, welche Person welche Rolle eingenommen hat. Die Positionierung und Blickrichtung werden analysiert und interpretiert, um Rückschlüsse auf die Beziehungen und Spannungen innerhalb des Systems zu ziehen. Es wird anschließend die Möglichkeit gegeben, sich erneut zu justieren, falls die Erkenntnisse oder die Gruppendynamik dazu Anlass geben.
Sinn und Zweck
Ziel der Methode ist es, die Beziehungen und Bezüge zwischen den verschiedenen Akteuren eines komplexen Systems besser zu verstehen. Die räumliche Positionierung und Blickrichtung symbolisieren dabei die Nähe, Distanz und mögliche Konfliktlinien zwischen den Akteuren. Das Verfahren bietet einen reflektierenden Zugang, um Machtstrukturen, Kommunikationslinien und unbewusste Spannungen zu hinterfragen.