Wie deliberative und partizipative Verfahren die Demokratie stärken

Bild zur Veranstaltung Wie deliberative und partizipative Verfahren die Demokratie stärken

Das Panel "Wie deliberative und partizipative Verfahren die Demokratie stärken und was wir von der Ukraine lernen können" untersucht, wie Bürgerräte - eine demokratische Innovation mit zufällig ausgewählten Teilnehmenden und deliberativen Verfahren - die Demokratie unterstützen können.

Anhand des jüngsten Bürgerrats in Schytomyr in der Ukraine zur nachhaltigen urbanen Mobilität wird gezeigt, wie Einwohnerinnen und Einwohner durch Lernen und kritische Diskussionen in Kleingruppen lokale Entscheidungen sinnvoll mitgestalten können, selbst wenn Wahlen durch den Krieg und unter dem Kriegsrecht ausgesetzt sind. Die Erfahrungen deuten darauf hin, dass Deliberation und breite Beteiligung Vertrauen, Konsensbildung und die Legitimität des Wiederaufbaus der Ukraine sowie des EU‑Beitrittsprozesses stärken können. Zugleich bietet die ukrainische Erfahrung Anregungen dafür, wie Demokratien insgesamt neu gestaltet werden können.

Auf dem Panel diskutieren:

Oleksandra Keudel, Politikwissenschaftlerin und Dozentin an der Kyiv School of Economics. Als Direktorin des Center for Democratic Resilience, leitet sie an der KSE das Horizon‑Europe‑Projekt BRIDGE, das Bürgerrat in Schytomyr ermöglichte.

Kerstin Lücker, Bereichsleiterin für Technologie und Partizipation an der Technischen Universität Berlin. Als Slawistin bringt sie umfassende internationale Expertise zu Bürgerräten mit und hat den Bürgerrat in Schytomyr im Rahmen des Horizon‑Europe‑Projekts BRIDGE begleitet.

Gordian Haas, Senior Experte bei der Robert Bosch Stiftung zum Thema Demokratie mit Schwerpunkt Bürgerbeteiligung. Als Dozent sowie mit seiner früheren Tätigkeit im Bereich deliberativer Demokratieformate und als Gutachter für die EU-Kommission verfügt er über vielseitige Perspektiven.

Rupert Graf Strachwitz, Vorstandsmitglied und Senior Strategic Advisor der Maecenata Stiftung. Zudem ist er freiberuflicher wissenschaftlicher Publizist und Berater im Stiftungswesen und bringt langjährige Erfahrung und Expertise im Bereich Zivilgesellschaft mit.

Die Diskussion wird von Ansgar Gessner, Geschäftsführer der Maecenata Stiftung, moderiert.

Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache stattfinden. Sie kann auch via Videokonferenz-Plattform Zoom verfolgt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: kommunikationmaps on@maecenata.eu

Bitte melden Sie sich vorab an.
Bei digitaler Teilnahme erhalten Sie die Zugangsdaten am Tag vor der Veranstaltung.

Eine Veranstaltung der Maecenata Stiftung im Rahmen der Berliner Stiftungswoche.

City

Maecenata Stiftung
Wallstr. 15 a
10179 Berlin

23.04.2026
14:00 - 15:30 Uhr
Organizer name
Maecenata Stiftung
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