[21/10] Bundespräsident war Fürsprecher der Direkten Demokratie
Während seiner nun vorzeitig beendeten Amtszeit hatte sich Horst Köhler immer wieder für eine Stärkung der Direkten Demokratie ausgesprochen. Im vergangenen Jahr setzte er sich nach seiner Wiederwahl zum Bundespräsidenten beispielsweise für die Einführung einer bundesweiten Volksinitiative ein, um den Bürgerinnen und Bürgern auch bei der Bundespolitik mehr Einflussmöglichkeiten zu eröffnen.
„Host Köhler wurde wegen seines Engagements für die Direkte Demokratie von Vielen als Bürgerpräsident wahrgenommen“, so Daniel Schily, Vorstandssprecher von Mehr Demokratie.
Zum Verfassungstag am 23. Mai hatte Köhler ein Bürgerforum gestartet, bei dem 2011 rund 10.000 Bürgerinnen und Bürger aus allen Regionen Deutschlands gemeinsam die Frage diskutieren sollten, wie der Zusammenhalt der Gesellschaft bei wachsender Vielfalt gestärkt werden könne.