Dialog statt Polarisierung - Deeskalation ist möglich
Wie lassen sich Konflikte in der Kommune frühzeitig entschärfen? Welche Beteiligungsformate helfen, viele Bürgerinnen und Bürger einzubinden? Wo bekommen Verwaltung und Kommunalpolitik die nötige Unterstützung?
In drei Online-Terminen stellen wir Ihnen an konkreten Beispielen bewährte Beteiligungsformate vor und geben Hinweise, wie ihre Umsetzung gelingen kann.
Deeskalation ist möglich
Gestaltung von konfliktreichen Veranstaltungen
Mit Andreas Tietze, Aktion Zivilcourage e. V. & Marcus Krause, Regionalzentrum für demokratische Kultur MSE
2023 eskalierte in Loitz eine Veranstaltung zur Unterbringung von Geflüchteten. Marcus Krause berichtet über diese Erfahrung und zeigt auf, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Veranstaltungen nicht außer Kontrolle geraten. Andreas Tietze moderiert mit seinem Team seit 2013 eskalationsbedrohte Großgruppenformate und spricht darüber, was man tun kann, wenn es trotz guter Vorbereitung
eskaliert.
Windkraft: im Dialog trotz Polarisierung
Mit Anna-Luise Conrad, Bürgermeisterin - angefragt
Anna-Luise Conrad ist Bügermeisterin der Stadt Naunhof in Sachsen. Sie setzt sich für mehr Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ein. Unter anderem erarbeitete sie mit einer Bürgerinitiative eine rechtskonforme Abstimmungsfrage für einen Bürgerentscheid, nachdem deren Bürgerbegehren gegen Windkraftanlagen für unzulässig befunden wurde - obwohl sie die Errichtung der Anlagen befürwortet.
Die Veranstaltungsreihe "Dialog statt Polarisierung" richtet sich in erster Linie an Vertreterinnen und Vertreter aus der Kommunalpolititk und kommunalen Verwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: https://us02web.zoom.us/meeting/register/YOoMF5s7R2C8jzqjvG9t_w#/registration. Die Anmeldung gilt für alle Termine.