Online-Diskussion: Reformbedarf beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Kamera vor einer Menschenmenge

Wem gehört der öffentlich-rechtliche Rundfunk – den Parteien, Partikularinteressen oder den Bürgerinnen und Bürgern? Wir sagen: Er gehört uns allen. Deshalb schlagen wir Reformen vor und möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Mit einem Diskussionspapier möchten wir eine breite Diskussion darüber anstoßen, welche Chancen eine partizipative Verfasstheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eröffnen könnte. Dazu laden wir ein: Bringen Sie sich ein, teilen Sie Ihre Gedanken, üben Sie Kritik.

Eine Demokratie lebt davon, dass Menschen sich frei informieren und austauschen können. Die meisten für sie wichtigen Ereignisse erleben Bürgerinnen und Bürger nicht direkt, sondern erfahren davon über die Medien. Umso wichtiger sind glaubwürdige Nachrichtenquellen und ein Rundfunk, der unabhängig von parteipolitischen und kommerziellen Interessen arbeitet. Genau deshalb setzt sich Mehr Demokratie mit diesem Thema auseinander. Wir brauchen ein Medienangebot, das sich nicht von Regierungen, Parteien oder Partikularinteressen vereinnahmen lässt. Hier hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine besondere Rolle. Unsere Hoffnung ist, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach durchgreifenden Reformen als staatsfernes, konzernunabhängiges und professionelles Angebot einen wichtigen, tatsächlich neutralen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs leisten kann und in der Bevölkerung allgemein akzeptiert wird.

Mit Beiträgen von
Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig
Prof. Dr. Christine Horz-Ishak, Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation der Technischen Hochschule Köln
Karl-Jürgen Hanßmann, Mehr Demokratie e.V.

Anschließend offene Diskussion mit allen Zugeschalteten

Moderation: Helena Peltonen-Gassmann

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