Funktionieren mehrsprachige Bürgerräte?

Bild zur Veranstaltung Funktionieren mehrsprachige Bürgerräte?

In vielen Zusammenhängen ist Mehrsprachigkeit ein wichtiger Gestaltungsaspekt bei Bürgerräten.

Dies gilt unabhängig davon, ob ein Bürgerrat in mehreren Amtssprachen abgehalten wird oder lediglich die sprachliche Vielfalt ihrer Mitglieder widerspiegelt. In der Regel bedeutet dies eine Kombination aus Simultandolmetschen, Sprachpartnern, mehrsprachiger Moderation und dem Einsatz von Technologie.

Aber funktionieren mehrsprachige Bürgerräte tatsächlich, und wenn ja, wie? Welche Vor- und Nachteile sowie Überlegungen sind bei den verschiedenen verfügbaren Ansätzen zu beachten? Wie nutzen Moderatorinnen und Moderatoren diese Herausforderung als Chance, um einen reibungslosen und inklusiven Prozess zu gestalten?

​In diesem DemocracyNext-Webinar stellt das internationales Forschungs- und Aktionsinstitut zwei Reflexionspapiere vor: eines von Hugh Pope über das EU-Bürgerforum und eines von James MacDonald-Nelson und Hannah Terry über den Bürgerrat in Esch-sur-Alzette (Luxemburg).

Das EU-Bürgerforum deckt mit 150 Mitgliedern und 24 Sprachen die gesamte Bandbreite der sprachlichen Vielfalt der EU ab. In Esch arbeitet der Bürgerrat hauptsächlich auf Luxemburgisch, Französisch, Deutsch und Englisch – und hat zudem Türkisch, Arabisch und Portugiesisch integriert.

Seien Sie dabei bei einem Gespräch über Moderation, Dolmetschen und Technologie. Die Frage, die sich durch alles zieht: Kann sprachliche Vielfalt ein Gewinn für die Deliberation sein und nicht nur eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt?

​Darum geht es

  • ​Wie Mehrsprachigkeit sowohl in einem EU-Bürgerforum als auch im Bürgerrat von Esch-sur-Alzette aussah
  • ​Die menschenzentrierten Rollen des Dolmetschens
  • ​Wie Technologie das Verfahren unterstützen kann
  • ​Erkenntnisse zu den Herausforderungen, Kompromissen und Chancen mehrsprachiger Deliberation

​Auf dem Podium

  • James MacDonald-Nelson, DemocracyNext
  • Hugh Pope, Mitglied des Internationalen Beirats, DemocracyNext
  • Constantin Schäfer, Leiter für EU-Beziehungen und Projekte, ifok
  • Jorim Theuns, Co-Founder, Dembrane
  • Liz Thielen, leitende Moderatorin, Snakke & Co
  • Lisa Verhasselt, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Luxemburgisches Institut für sozioökonomische Forschung (LISER)

Moderation: Claudia Chwalisz, Gründerin und Geschäftsführerin von DemocracyNext

Dieses Seminar wird aufgezeichnet und nach der Veranstaltung über die YouTube- und Spotify-Kanäle von DemocracyNext zur Verfügung gestellt.

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11.06.2026
16.00 - 17.30 Uhr
Veranstaltername
DemocracyNext
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