Sprechen & Zuhören: Wie geht es Ihnen mit Heimat?
Das Thema Heimat berührt Menschen. Jene, die sich dort verwurzelt fühlen, wo sie herkommen oder gerade wohnen. Ebenso jene, die weitergezogen sind, oder jene, die noch versuchen, Wurzeln zu schlagen.
Das Wort Heimat kann positive Gedanken auslösen, aber auch ein Gefühl der Sehnsucht oder Heimatlosigkeit. Ist Heimat mit einem Ort verbunden, einer Sprache, bestimmten Menschen oder mit einem Gefühl? Wann fühlen Sie sich zu Hause? Es mag klar sein, woher wir kommen, aber nicht für alle, wo sie sich heimisch fühlen. Heimat – ein Begriff mit so vielen unterschiedlichen Perspektiven.
Wir laden Sie herzlich ein, sich mit anderen bei unserem Sprechen & Zuhören am 4. November auszutauschen: Wie geht es mir mit dem Begriff Heimat? Welche Gefühle und Gedanken verbinden Sie damit?
Teilen Sie Ihre persönlichen Perspektiven und hören Sie, welche Erfahrungen, Erlebnisse und Erinnerungen anderen dabei durch Kopf und Herz gehen. Es geht darum, persönliche Eindrücke zu teilen und neue Sichtweisen zu gewinnen, ohne zu diskutieren oder überzeugen zu wollen.
Was ist Sprechen & Zuhören?
Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass in kleinen Gruppen jede Person gleich viel Redezeit bekommt. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören.
Es geht in diesem Format nicht um politische Einschätzungen und Stellungnahmen, sondern um Ihr persönliches Erleben im Umgang mit den politischen Themen. Wir ermöglichen so einen Austausch, in dem ein gesellschaftliches Thema nicht mit rationalen Argumenten besprochen wird, sondern vor allem emotionale Aspekte Platz finden. Zuhören und Gehört werden bewirken oft Erstaunliches: Es entsteht Verbundenheit.