Wählen, ohne einen Unterschied zu machen? Politische Beteiligung und ihre Qualität

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Alle fünf Jahre ein Kreuz – reicht das? In NRW gibt es längst weitere Wege, sich einzumischen. Auf Landesebene sind das Volksinitiativen und Volksbegehren, in den Kommunen Bürgerbegehren. Dazu kommen neue Formate wie Bürgerräte, in denen ausgeloste Menschen Empfehlungen erarbeiten. 

Doch wie passen diese Formen zur repräsentativen Demokratie? Stärken sie das Vertrauen in die Politik, oder schwächen sie Landtag und Landesregierung? Geht es um bessere Repräsentation, um besseres Regieren oder um beides? Und wie viel bleibt auf Landesebene überhaupt zu entscheiden?

Alexander Trennheuser beschäftigt sich seit zwanzig Jahren mit direkter Demokratie und Bürgerbeteiligung. Der Sozialwissenschaftler hat zahlreiche Bürgerbegehren begleitet und den NRW Landesverband von Mehr Demokratie zwölf Jahre lang geführt. Heute ist er Bundesgeschäftsführer des Vereins. Zum 80. Geburtstag des Landes hat er Bilanz gezogen, wie direktdemokratisch NRW ist. Kurz vor der Wahl fragt die Reihe damit, welchen Unterschied Bürgerinnen und Bürger machen können, am Wahltag und darüber hinaus.

Mit der Veranstaltungsreihe „NRW auf Kurs? Wegmarken zur Landtagswahl 2027“ bietet der Wissenschaftscampus NRW einen Ein- und Überblick zu den Themen, die für den Wahltag und auch darüber hinaus wichtig werden. Dazu diskutiert Martin Florack öffentlich an Terminen zwischen November 2026 und Mai 2027 mit Expertinnen und Experten, um die Landtagswahl Monat für Monat aus neuen Blickwinkeln zu beleuchten. Im Rahmen der Veranstaltung findet ebenfalls eine Aufnahme für den Podcast des Wissenschaftscampus NRW statt.

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