Was kommt nach der Einbeziehung? Beteiligung dauerhaft verankern
Inklusive Beteiligungsverfahren enden häufig mit dem Projekt. Bevölkerungsgruppen, die erstmals in Entscheidungen einbezogen wurden, können ihren Platz wieder verlieren, sobald die Finanzierung ausläuft oder politische Fürsprecherinnnen und Fürsprecher sich anderen Aufgaben zuwendet.
Erfahren Sie von ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Förderprogramme von People Powered sowie Partnerinnen und Partnern aus aller Welt, wie sie gewöhnlich ausgeschlossene Bevölkerungsgruppen erreicht und Beteiligung dauerhaft in der Arbeit ihrer Institutionen verankert haben.
Über mehr als ein Jahrzehnt war Klara Cizkova im tschechischen Gesundheitsministerium häufig die einzige Person, die sich für Bürgerbeteiligung einsetzte. Sie berichtet, wie sie dazu beitrug, dass das Ministerium eine offizielle Beteiligungsstrategie verabschiedete. Maverick Ayag erläutert, wie der LUPAD-Jugendbürgerrat junge Menschen aus abgelegenen Gebieten der philippinischen Stadt Tagum in einen Bürgerrat einbezieht. Ein Leitfaden auf Cebuano ermöglicht ihnen, Bürgerräte in ihren eigenen Gemeinden durchzuführen. Tim Hughes von der Open Government Partnership beleuchtet, was Regierungen brauchen, um Beteiligung in ihrer Arbeit zu verankern.
Sie erfahren außerdem, wie Sie sich für die Programme Climate Democracy Accelerator, Democratic Innovations Accelerator und Rising Stars Mentorship bewerben können. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 27. November.
Referentinnen und Referenten
- Klara Cizkova, Referentin im Referat zur Förderung der Patientenrechte, Gesundheitsministerium, Tschechien
- Maverick Ayag, Geschäftsführer von LUPAD, Philippinen
- Tim Hughes, Leiter des Bereichs Demokratie und Beteiligung, Open Government Partnership
Weitere Referentinnen und Referenten werden noch bekannt gegeben.
Moderation: Melissa Zisengwe, Programmmanagerin bei People Powered