Wie gelingt der Sprung in die Breite? Von demokratischer Innovation zur institutionellen Wirklichkeit

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Demokratische Innovationen helfen Regierungen dabei, politische Entscheidungen inklusiver, beteiligungsorientierter und legitimer zu gestalten. Doch viele vielversprechende Ansätze kommen über einzelne Modellversuche nicht hinaus und schaffen es nicht, auf der institutionellen Ebene verankert zu werden. Zu häufig werden sie nicht systematisch in Institutionen eingebettet und finden keine Unterstützung über politische Lager hinweg.

Das zweite Online-Seminar der Reihe „Resonance Space“ widmet sich deshalb dieser zentralen Herausforderung. Es geht um die Frage, was getan werden kann, um demokratische Innovationen dauerhaft in Institutionen zu verankern und ihre langfristige Wirkung sicherzustellen. Vier Referentinnen und Referenten stellen zunächst wichtige Erkenntnisse vor. Anschließend geht es in thematischen Kleingruppen um Erfahrungsaustausch und gemeinsame Auswertung.

Eingeladen sind politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Praktikerinnen und Praktiker sowie Forscherinnen und Forscher aus aller Welt:

Moderiert wird das Online-Seminar von Constantin Schäfer (ifok). Zum Auftakt stellt Fionna Saintraint (DCU) kurz die Ergebnisse ihrer Forschung zu den Herausforderungen einer institutionellen Verankerung demokratischer Innovationen vor.

Anschließend diskutieren drei Fachleute mit umfangreicher Erfahrung bei der institutionellen Verankerung demokratischer Innovationen:

  • Jonathan Moskovic (WhatAboutDem)
  • Ieva Cesnulaityte (UCLouvain)
  • Gaëtane Ricard-Nihoul (Europäische Kommission)

Gemeinsam befassen sie sich mit Lösungsansätzen für drei zentrale Herausforderungen bei der institutionellen Verankerung demokratischer Innovationen:

  • Politische Unterstützung: Wie lässt sich Unterstützung für demokratische Innovationen über Parteigrenzen hinweg sichern, und wie können engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer innerhalb der Verwaltungen gestärkt werden?
  • Aufbau von Fähigkeiten und Wissen: Wie können Verwaltungen in die Lage versetzt werden, solche Verfahren selbst durchzuführen und ihren Umgang mit Bürgerbeteiligung weiterzuentwickeln?
  • Standardisierung: Wie lassen sich Qualitätsstandards für die Gestaltung der Verfahren und eine angemessene Ausstattung mit Mitteln sichern, ohne die notwendige Anpassungsfähigkeit der Verfahren einzuschränken?

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine der Kleingruppen wählen. Dort werden Lösungsansätze für jeweils eine der Herausforderungen vertieft, mit den eigenen Erfahrungen verglichen und daraufhin betrachtet, unter welchen Voraussetzungen sie sich auf den eigenen Arbeitsbereich übertragen lassen.

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