Democracy International gründet Länderrat
Am vergangenen Samstag hat unsere Partnerorganisation Democracy International in ihrem Kölner Hauptbüro offiziell einen Länderrat gegründet. Demokratieinitiativen aus Österreich, Belgien, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden sind die ersten Mitglieder des Gremiums.
Das Hauptziel des Rats ist die internationale Vernetzung zwischen Demokratieinitiativen und der gegenseitige Erfahrungsaustausch bei der Kampagnenarbeit zur Stärkung direktdemokratischer Verfahren in den jeweiligen Ländern.
Der Rat ist in der Satzung von Democracy International verankert, die vorsieht, dass Demokratie-Initiativen mit mehr als sieben Mitgliedern einen Aufnahmeantrag für den Rat stellen können. Der Rat ist neben der Mitgliederversammlung die zweite Entscheidungskammer bei Democracy International, die nur aus Organisationen besteht. Der Rat muss Satzungsänderungen und dem Haushalt (also auch Kampagnen) zustimmen und steht dem Vorstand von Democracy International beratend bei seiner Arbeit zur Seite. Die Gründungsmitglieder sind:
- mehr demokratie!
(Österreich, repräsentiert durch Erwin Leitner)
- democratie.nu
(Belgien, repräsentiert durch Marc Janssens)
- Mehr Demokratie e.V.
(Deutschland, repräsentiert durch Roman Huber)
- Omnibus für direkte Demokratie
(Deutschland, repräsentiert durch Michael von der Lohe)
- Initiativ fir Demokratie-Erweiderung a.s.b.l.
(Luxembourg, repräsentiert durch Alfred Groff)
- Referendum Platform (Niederlande)
Gerald Häfner, Vorsitzender von Democracy International, sowie die Vorstandsmitglieder Armin Steuernagel und Suresh Nautiyal waren ebenfalls bei dem Treffen anwesend.

Nach der feierlichen Unterzeichnung der Beitritts-Urkunde diskutierten die Aktivisten ungezwungen über die zukünftige gemeinsame Arbeit.
