Intervention für die Demokratie: Wir schauen nicht länger nur zu!

„Angriff auf die Demokratie: eine Intervention!“ - So hieß der Kinofilm, den wir am 24. Mai in Singen mit über 60 Interessierten angesehen haben. Im Film haben Künstler, Wissenschaftler, Journalisten und Philosophen ausgedrückt, warum ihnen unwohl ist, wenn sie beobachten, wie Demokratie in den letzten Jahren bei uns in Deutschland funktioniert und wenn sie sehen, welche Ergebnisse die repräsentative Demokratie hervorbringt und zu wessen Gunsten diese Ergebnisse sich auswirken.
Von Sarah Händel
Der Kinofilm „Angriff auf die Demokratie: eine Intervention!“ hat beeindruckend zusammengefasst, warum der bundesweite Volksentscheid ein unverzichtbares Werkzeug auf dem schweren Weg darstellt, den wir vor uns haben: Wir müssen es schaffen, dass die Bürger/innen sich von der aktuellen Schieflage in unserer Gesellschaft betroffen fühlen. Und bis dahin müssen wir die Demokratie so weiterentwickeln, dass die Bürger/innen diese Betroffenheit umwandeln können in tatkräftigen Einsatz für die Demokratie und in einen aktiven Beitrag zu den vielen Herausforderungen, die wir in den nächsten Jahrzehnten als Gesellschaft bewältigen müssen.
Um mitzugestalten brauchen wir den Volksentscheid! Zu diesem Zweck hat sich eine Gruppe Engagierter vor dem Film zusammengefunden, um gemeinsam zu planen: Wie schaffen wir es, den bundesweiten Volksentscheid ins Grundgesetz zu bekommen? Unsere Antwort: Wir brauchen eine Bürgerbewegung und wir müssen im ständigen Austausch mit den Politiker/innen bleiben! Per E-Mail, Brief, an den Parteiwahlkampfständen, in den Social Media und in der Bürgersprechstunde: Durch beständiges Bohren und Nachhaken müssen wir unseren Volksvertreter/innen klar machen, dass wir nicht Ruhe geben, bevor der Volksentscheid da ist! Und wir müssen gemeinsam an der Durchsetzung folgender Erkenntnis arbeiten: Der Volksentscheid ist kein Instrument gegen die Parteien, er ist schlicht ein zusätzlicher Zugang der Zivilgesellschaft in die Politik! Die Menschen, die sich in Singen getroffen haben, wollen aktiv werden: Sie wollen Infostände am ersten bundesweiten Aktionstag, dem 29. Juni, organisieren und sie wollen in der Zeit bis zur Bundestagswahl Einsatz zeigen, um ihren Mitbürger/innen vom Volksentscheid zu erzählen!
Wir brauchen noch Unterstützerinnen und Unterstützer - jede und jeder kann auf seine Weise einen Beitrag leisten. Bitte melden Sie sich bei Hans Resch (hans.resch@web.de), dem Ansprechpartner für den Wahlkreis Konstanz oder bei Sarah Händel, der Betreuerin für Baden-Württemberg. Gemeinsam holen wir uns den Volksentscheid!