Politik von unten statt Technokratie – Ideen zu
mehr Demokratie in Deutschland und Europa

Vortrag von und Diskussion mit Gerald Häfner

Von Karl Busl und Nikolaj Midasch

Die „Rettungspolitik“ schwächt unsere Demokratie. Politik wird von der (Finanz-)Ökonomie dominiert. Gründliche Diskussionen unterbleiben. Technokratischer Absolutismus ersetzt die Willensbildung von unten. Politiker/innen sind von vielen Entscheidungen überfordert. Die Bürger/innen finden sich in ihren Entscheidungen nicht mehr wieder.

Was können wir gegen diese Entwicklung tun? Was können wir tun, um das Engagement und den Einfluss der Bürger/innen zu stärken? Um sie vom Objekt zum Subjekt der Politik zu machen? Um eine „Politik von unten“, eine wirkliche Demokratie zu entwickeln? Wie können, ja müssen wir die Demokratie und die Politik in unserem Land und in Europa erneuern? Die Demokratiefrage ist der Schlüssel zur Lösung auch aller anderen politischen Fragen - von der Geld-, Finanz- und Schulden- bis zur Umwelt- und Klimakrise. Weder scharfsinnige Kritik noch brillante Ideen können etwas helfen, wenn sie nicht durch demokratischen Beschluss zur Geltung gelangen.
 

-> Download des Veranstaltungsflyers


Nicht Geld, Macht und Einfluss, sondern Argumente und Bürger/innen sollen in unserer Demokratie entscheiden, was im Gemeinwesen verbindlich gilt. Gerald Häfner wird konkrete Vorschläge machen, wie eine solche lebendige Demokratie in Deutschland und Europa Wirklichkeit werden kann. Gerald Häfner ist (Mit-)Gründer von verschiedenen Initiativen, insbesondere von Mehr Demokratie e.V., dessen Vorstandssprecher er von 1999 bis 2009 war, und Democracy International. Er war Mitglied des Deutschen Bundestages 1987–1990, 1994–1998 und 2001–2002 und ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments für Bündnis 90/Die Grünen.

Zum Vortrag sind Sie alle herzlich eingeladen. Organisiert wird alles ehrenamtlich vom Münchener Aktiven-Kreis von Mehr Demokratie. Ihre Mithilfe braucht das Team dringend noch bei der Bewerbung des Vortrags: Es sind Flyer gedruckt worden, die darauf warten, von Ihnen in Ihrem Viertel ausgelegt zu werden. Wie wäre es z.B mit der Bäckerei, der Friseurin, der VHS, dem Bioladen oder der Buchhandlung um die Ecke?

Bitte bei Rückfragen und kostenloser Materialbestellung bei Karl Busl (kb.mehrdemokratiemaps on@yahoo.de) melden.

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