Chancen und Risiken der Einführung direkter Demokratie auf Bundesebene in Deutschland
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit beurteilt am Beispiel der langjährigen Erfahrungen aus der Schweiz die Chancen und Risiken der Einführung von Elementen direkter Demokratie auf Bundesebene in Deutschland.

Der Autor Tom Eich, der uns dankenswerterweise seine folgende wissenschaftliche Arbeit kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wird zunächst auf Basis theoretischer Grundlagen und hierauf aufbauender Analysekriterien die Wirkungen von direktdemokratischen Elementen in der Schweiz mit Fokus auf die Bundesebene analysieren, bevor er im Anschluss die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Deutschland diskutiert. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt dabei getrennt nach Input- und Output-Dimension des politischen Systems.
Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die Einführung direktdemokratischer Verfahren auf Bundesebene in Deutschland eine überwiegend positive Wirkung auf der Ebene des Inputs des politischen Systems entfalten würde. Im Gegensatz hierzu ist eine Einführung der direkten Demokratie auf Bundesebene in der Output-Dimension jedoch mit Risiken verbunden.
Eine Entscheidung für oder gegen die Einführung der direkten Demokratie auf Bundesebene in Deutschland müsse laut Eich daher zwingend unter Berücksichtigung der potenziellen Wirkungen auf beiden Seiten des politischen Systems erfolgen, wobei positive Effekte in der Input-Dimension mit den Risiken in der Output-Dimension abzuwägen seien.
In diesem Zusammenhang würde zunächst die alleinige Einführung obligatorischer Verfassungsreferenden auf Bundesebene in Deutschland die Risiken auf der Output-Ebene – aber auch die Chancen auf der Input-Ebene – auf ein Minimum reduzieren.
Publikation: Direkte Demokratie auf Bundesebene? Chancen und Risiken der Einführung in Deutschland am Beispiel der Schweiz
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Zum Autor: Tom Eich hat Betriebswirtschaft an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sowie Politik- und Verwaltungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen studiert. Beruflich ist er als Berater für Sparkassen in Nordrhein-Westfalen tätig. Neben seinem parteipolitischen Engagement ist er als Sachkundiger Bürger im Rat der Stadt Dormagen aktiv
