#GlobFor18: Perle 2

Die Zukunft der Demokratie findet in Städten statt

Smart Cities werden mit neuer Technologie ihre Probleme selbst lösen, sie werden nicht warten, bis die langsamen nationalen Strukturen hinterherkommen. Dazu eine Kurzgeschichte aus Spanien - erzählt vom Open-Source-Programmierer Pablo Soto (Madrid): Am 15. Mai 2011 fanden Demonstrationen in 50 spanischen Städten statt, von keiner Partei, keiner Gewerkschaft und keiner etablierten NGO organisiert...

Hunderttausende vor allem junge Menschen gingen auf die Straße. Sie riefen „Democracia Real Ya!“. Einige Jahre später, bei den Kommunalwahlen, traten viele dieser Aktiven in neuen Listen und Parteien an. Ihr Hauptthema war wieder die Demokratie. In Madrid und vielen anderen Städten stellen sie heute Gemeinderäte, Bürgermeister und Verwaltungsbeamte. Sie setzten ihre Versprechen um. Beteiligungsprojekte starteten.

So wie in Madrid. Hier können Bürgerinnen und Bürger über den Einsatz von 100 Millionen Euro pro Jahr selbst entscheiden. Barcelona will Energie zu 100 Prozent aus grüner Energie gewinnen und hat eine Whistleblower-Infrastruktur implementiert. Technik-Freaks sagen eine kulturelle Revolution vorher. Die dafür entwickelte Consul Software – siehe auch https://decide.madrid.es – ist mittlerweile rund um die Welt im Einsatz: In über 90 Städten und 18 Bundesstaaten. Uruguay startet demnächst damit auf nationalem Level.

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