6. Festival für Bürgerbeteiligung und deliberative Demokratie
In den letzten acht Jahren hat das Festival für Bürgerbeteiligung und deliberative Demokratie Menschen zusammengebracht, die sich für die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern durch deliberative und andere partizipative Formate interessieren und in diesem Bereich tätig sind – sowohl in der Wissenschaft als auch in der Politikgestaltung.
Seit dem Start im Jahr 2018 haben sich die einzelnen Ausgaben des Festivals auf unterschiedliche Themen konzentriert, beispielsweise die Einbindung von Jugendlichen, die Beteiligung an Umweltfragen und Regierungsführung
In diesem Jahr wird das Festival das von der Europäischen Kommission am 12. November 2025 vorgestellte „European Democracy Shield“ (EDS) als Bezugspunkt nehmen. Was die Bürgerbeteiligung betrifft, baut das EDS auf dem Europäischen Aktionsplan für Demokratie aus dem Jahr 2020 und der Mitteilung zur Verteidigung der Demokratie aus dem Jahr 2023 auf, die zur Verabschiedung einer Empfehlung der Kommission zur Bürgerbeteiligung an der Politikgestaltung führten.
Da einer der Schwerpunktbereiche des EDS die „Stärkung der gesellschaftlichen Abwehrfähigkeit und des bürgerschaftlichen Engagements“ ist, wird sich die 6. Ausgabe des Festivals auf die laufenden Arbeiten zu relevanten Themen der Bürgerbeteiligung konzentrieren, die die Politik der Kommission im Bereich der Bürgerbeteiligung unterstützen.
Die vergangenen 5 Ausgaben wurden vom Kompetenzzentrum für partizipative und deliberative Demokratie (CC-DEMOS) der Europäischen Kommission organisiert, wobei das Festival die Hauptveranstaltung der Community of Practice des Kompetenzzentrums darstellt. Daher ist es eines der Hauptziele des Festivals, Verbindungen zwischen den verschiedenen am Bürgerengagement beteiligten Gruppen zu fördern, so etwa Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Beteiligungsdienstleistung, Innovation und Zivilgesellschaft. Netzwerk-Möglichkeiten machen einen wichtigen Teil des Programms aus.
Das Programm umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten, darunter Fachrunden, Grundsatzreden, Rundtischgespräche, Workshops sowie eine Ausstellung relevanter Projekte. Diese Veranstaltungen zielen darauf ab, über neue Trends in der deliberativen und partizipativen Demokratie nachzudenken, Innovationen vorzustellen, noch fehlende Elemente zu identifizieren und die Herausforderungen zu diskutieren.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist ab Anfang September 2026 möglich.