Sprechen & Zuhören: Wie geht es Ihnen mit der erstarkenden AfD?

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Die AfD kommt in aktuellen Umfragen bundesweit auf 28 Prozent – und liegt damit erstmals vor der CDU und SPD. In Ostdeutschland liegen die Zahlen noch höher.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) spricht sich klar für eine strikte Abgrenzung zur AfD aus. Keine Zusammenarbeit, keine gemeinsamen Mehrheiten. Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) wiederum stellte zuletzt infrage, ob die bisherige Haltung langfristig aufrechterhalten werden kann – und erntete dafür Kritik.

Mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wird deshalb erneut intensiv über den Umgang mit der AfD diskutiert. Dabei geht es auch um die sogenannte Brandmauer: Sollen demokratische Parteien weiterhin jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen? Oder braucht es neue Wege, um politische Mehrheiten zu organisieren?

Beim nächsten Sprechen & Zuhören am 3. Juni möchten wir gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen und Sie zu der Frage einladen: Wie geht es Ihnen mit der erstarkenden AfD?

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Was ist Sprechen & Zuhören?

Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass in kleinen Gruppen jede Person gleich viel Redezeit bekommt. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören.

Es geht in diesem Format nicht um politische Einschätzungen und Stellungnahmen, sondern um Ihr persönliches Erleben im Umgang mit den politischen Themen. Wir ermöglichen so einen Austausch, in dem ein gesellschaftliches Thema nicht mit rationalen Argumenten besprochen wird, sondern vor allem emotionale Aspekte Platz finden. Zuhören und Gehört werden bewirken oft Erstaunliches: Es entsteht Verbundenheit.

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