Streitbar, aber Seite an Seite – Wie Zusammenarbeit in polarisierten Zeiten gelingt

Demokratie bedeutet nicht, dass wir alle derselben Meinung sind. Unterschiedliche Perspektiven und Interessen gehören dazu und es braucht den Dialog, gerade bei kontroversen Themen. Aber wie schaffen wir es, auch bei starken Gegensätzen und in polarisierten Zeiten miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam Lösungen nach Lösungen zu suchen?
Am 15. September, dem Internationalen Tag der Demokratie, geht es bei der Diskussion „Streitbar, aber Seite an Seite – Wie Zusammenarbeit in polarisierten Zeiten gelingt“ genau um diese Fragen.
Die Veranstaltung beginnt mit Impulsen von Dr. Nadja-Raphaela Baer, Leiterin der Geschäftsstelle der Einstein Research Unit „Coping with Affective Polarization“, und Georg Diez, Historiker, Journalist und Buchautor (u.a. „Kipppunkte. Von den Versprechen der Neunziger zu den Krisen der Gegenwart“). Sie werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Begriff Polarisierung schauen und Perspektiven aufzeigen, wie wir damit umgehen können im Zusammenhang mit Demokratie und Beteiligung.
In der anschließenden Paneldiskussion kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Gespräch mit Personen und Engagierten aus der Praxis mit unterschiedlichen Ansätzen, wie wir Beteiligung und Dialog in Berlin denken können:
- Bürgerrat Marzahn-Hellersdorf, aus dem bundesweiten Modellprojekts „Klima trifft Kommune“, mit
- Dominik Chadid, Klimaschutzbeauftragter des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf von Berlin
- Raiko Hannemann, Vorstand des Vereins Demokratie. Gerechtigkeit. Bürgerräte Marzahn-Helle
- Ina Metzner, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim nexus Institut, Projektleitung im Dialogprozess Tempelhofer Feld
- Laura Kiehne, Gründerin des Vereins Respektraum e.V
Ein abschließendes Get-Together bietet Raum für den informellen Austausch bei Getränken und Snacks im Café Urania (Selbstkostenbasis).
Anmeldung
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter info@demokratietag.berlin wird gebeten