Volksbegehren findet immer mehr Unterstützer

Unser Sammler geben alles - und immer mehr namhafte Hamburger Persönlichkeiten unterstützen das Volksbegehren für ein faires Wahlrecht.

So schreibt Michael Weidmann, Präses des Zentralausschusses Hamburgischer Bürgervereine: "Bürgerliche Mitwirkung, gerade über Verfahren mit Verfassungs- und Gesetzesrang, darf politischer Taktiererei nicht zum Opfer fallen. Jeder Rückschritt ist eine Absage gegenüber der übernommenen Verantwortung für den Bürger."

Dr. Jürgen Mackensen, Vorsitzender der Patriotischen Gesellschaft von 1765, unterstützt das Volksbegehren mit der Begründung: "Bei einer Wahl entscheiden die Bürger, wer sie im Parlament vertreten soll. Wenn aber Parteigremien schon vor der Wahl bestimmen können, wer sichere Listenplätze bekommt, können die Bürger nicht mehr wirklich wählen."

Die Schriftstellerin Petra Oelker findet: "Demokratie zu leben, bedeutet unermüdlichen Einsatz. Dass sie ausgerechnet über das Wahlrecht sabotiert wird, können wir nicht zulassen." Ähnlich sehen es der Filmregisseur Hark Bohm und der Schauspieler Peter Striebeck.

Von Gewerkschaftsseite kommt ebenfalls Unterstützung. So meint Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW: "Mehr Entscheidungen in die Hand der Bürgerinnen und Bürger! Das hilft gegen Politikverdrossenheit und Wahlabstinenz. Die Wählerinnen und Wähler sollen entscheiden, wer sie in den Parlamenten vertritt, deshalb unterstütze ich das Volksbegehren."

Frank Teichmüller, ehem. Bezirksleiter IG Metall Küste, ergänzt: "Die CDU hat gegen das Votum aller anderen Parteien die Macht der Parteioberen wieder hergestellt. Deshalb muss sich das Volk sein Recht wieder holen."

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