Mehr Demokratie beim Wählen

<typohead type=2>Halbzeitansprache</typohead>

Wenn ein Spiel in die Halbzeit geht und die Spieler erschöpft in die Kabine gehen, erwartet sie dort in aller Regel eine Halbzeitansprache. Ob taktische Wechsel, aufbauende Worte, heftige Kritik, über all das kann von den Sportkommentatoren nur gemutmaßt werden. Der wirkliche Inhalt dringt selten aus der Kabine heraus.

 

Auch unsere Volksinitiative "Mehr Demokratie beim Wählen" ist gestern in die Halbzeit gegangen. Die Hälfte der notwendigen Unterschriften von 66.152 Unterschriften sind gesammelt, ziemlich genau 33.000 Unterschriften fehlen noch. Der Inhalt meiner Halbzeitansprache ist kein Geheimnis: uns bleibt Zeit bis März, um diese Unterschriften zu sammeln, dann ist die Jahresfrist, nach der die ersten gesammelten Unterschriften zu verfallen beginnen, abgelaufen.

 

Sie fragen zurecht: wie sieht nun die Taktik für die zweite Hälfte aus? Wie können wir es schaffen, diese zweifellos große Zahl rechtzeitig zu erreichen?

 

Unterschriften haben wir in den letzten Wochen vor allem an den Universitäten gesammelt. Das werden wir weiterführen; mit lokalen Mini-Aktionscamps.Vier bis sechs Sammler werden sich für einige Tage konzentriert an einer großen Universität sammeln. Diese Aktionen werden uns ein gutes Stück weiterbringen; aber allein das wird nicht reichen.

 

Unterwegs sind wir in den letzten Wochen praktisch jeden Tag. Das Kölner Mehr Demokratie-Büro ist an den meisten Wochentagen wie ausgestorben, weil fast alle Mitarbeiter unterwegs sind, um Unterschriften zu sammeln. Gemeinsam mit lokalen Mehr-Demokratie- Aktiven, den Helfern vom Omnibus und am Wochenende mit örtlichen Parteien und Wählergemeinschaften sammeln wir überall, wo viele Menschen zusammen kommen. Das bringt uns jedes Mal ein Stück weiter, wird aber ebenfalls nicht ausreichen.

 

Die Antwort auf die Frage, wie das gesteckte Ziel zu erreichen ist, kann also nur lauten:

mit Ihrer Hilfe! Ohne Ihre Hilfe sind wir aufgeschmissen. Wir werden jeden Tag alles geben, Unterschriften noch und nöcher sammeln und bis März auch eine große Zahl zusammentragen können. Aber das wird nicht reichen. Ohne Ihren Beitrag werden wir scheitern!

 

Ohne Ihre Hilfe wären wir gar nicht so weit gekommen. Jetzt soll es sich unsere gemeinsame Arbeit aber für uns alle lohnen. Und gemeinsam können wir das auch schaffen! Also, gehen Sie los, reichen Sie die Unterschriftenlisten noch einmal bei Freunden, Familie, Bekannten, Verwandten herum; grade jetzt, wo die Zeit der Weihnachtsfeiern anbricht, lassen sich noch viele Unterschriften ergattern. Bis Weihnachten können wir gemeinsam die Zahl der Unterschriften so noch einmal deutlich erhöhen. Und im neuen Jahr gehen wir dann mit dem Ziel vor Augen in einen kraftvollen Endspurt.

 

Mit herzlichen Grüßen im Namen des gesamten Büroteams

 

Alexander Slonka

Vertrauensperson der Volksinitiative "Mehr Demokratie beim Wählen"

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