Eine Bayerin in Köln

<typohead type=1>Einfaches Spenden in Italien</typohead>

Die Finanzierung eines gemeinnützigen Vereins ist nicht leicht. Man muss Spender suchen, um den Arbeitsaufwand bezahlen zu können. In Italien werden fünf Promille der Steuersumme an gemeinnützige Organisationen verteilt – auf der Steuererklärung kann jeder angeben, wie sein Geld verwendet werden soll.

In Italien müssen die Bürger eine Art Pflichtspende ableisten, entweder an eine Kirche oder an einen sozialen oder politischen Verein. Wenn man eine Institution unterstützen will, trägt man auf seiner Steuererklärung die Steuernummer des jeweiligen Vereins in ein Kästchen ein. Somit spendet man fünf Promille, also ein halbes Prozent, von seiner Einkommenssteuer. Bei Enthaltung wird das Geld auf alle im Spendenregister erfassten Verbände verteilt. In diesem Register sind Organisationen, die gemeinnützig und ohne Gewinn arbeiten.

Zusätzlich können die Bürgerinnen und Bürger weitere Spenden von der Steuer absetzen.

Die „Initiative für mehr Demokratie“ aus Südtirol hat dieses Angebot bisher zwei Mal in Anspruch genommen. Wie Stephan Lausch berichtete, wurde ihnen dabei jeweils über 6000 Euro zugeteilt. Jeweils 250 Spender hatten sich für die Initiative ausgesprochen. Dieses Geld wird dringend gebraucht: unter anderem um die Kampagne für „Das bessere Gesetz zur direkten Demokratie“ bekannt zu machen und die Kosten für das Volksbegehren zu decken.

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