Vaterstetten: Interview mit Ramona Pump

Es ist wieder Kampagnenzeit... Gerade organisieren wir die Aktion „Vaterstetten stimmt ab“.und unsere Demokratieaktivistin Ramona Pump ist mit dabei. Sie berichtet vom Ort des Geschehens.

 

Hallo Ramona, du bist ja viel für unterwegs. Wohin hat es dich diesmal verschlagen?

Diesmal bin ich in Bayern, in der Nähe von München – Vaterstetten ist ein idyllischer Ort mit 20.000 Einwohnern. Und hier dürfen die Bürgerinnen und Bürger am 7. Juni symbolisch abstimmen. Sie werden gefragt, ob sie deutschlandweite Volksentscheide über wichtige Fragen wollen. Das hat ja nicht zuletzt auch Bundespräsident Horst Köhler nach seiner Wahl angeregt.

 

Du lebst und arbeitest in Hamburg. Warum ist eine Norddeutsche in Bayern aktiv?

Es ist überall wichtig, die Demokratie weiterzuentwickeln. Dabei gibt es viel zu tun.

In Hamburg haben wir im letzten Jahr durchgesetzt, dass die Ergebnisse von Volksentscheiden respektiert werden müssen – was erstmal seltsam klingt, weil das doch selbstverständlich sein sollte. Doch die Regierung hatte die Ergebnisse einiger Volksentscheide nicht respektiert. In NRW habe ich bei einer Volksinitiative mitgemacht, um das dortige Wahlrecht zu verbessern. Es nach den Vorstellungen von Mehr Demokratie dem in Bayern angewendeten Wahlrecht ähnlich werden – damit die Bürgerinnen und Bürger mehr Einfluss haben.

 

Wie ist die Stimmung vor Ort?

Super, die Aktion wird von vielen Menschen und Vereinen unterstützt. Darunter sind sowohl Sportvereine, Naturschutzverbände und Schulen. Und viele Leute haben bereits mitbekommen, dass es die Abstimmung geben wird.

Aber wir haben ein strammes Programm vor uns, denn wir wollen, dass viele Menschen an unserer Aktion teilnehmen. Und natürlich hoffen wir auch, dass auch bei der Europawahl viele Menschen mitmachen.

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