Sprechen & Zuhören: Wie geht es Ihnen mit der Forderung, die AfD zu verbieten?
Die Diskussion um ein Parteiverbot der AfD ist wieder in vollem Gange. Der erste Antrag im Bundestag scheiterte im Januar 2025. Jetzt setzen sich weitere Bundestagsabgeordnete parteiübergreifend für eine neue Initiative ein.
Ein solches Verfahren kann vom Bundestag, Bundesrat oder der Bundesregierung angestoßen werden. Die AfD wurde bisher vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft, doch für ein Parteiverbot müssen konkrete Beweise vorliegen, dass die Partei aktiv gegen die Demokratie arbeitet. Das kann nur das Bundesverfassungsgericht entscheiden.
Ein solches Verfahren ist langwierig und komplex - und hat auch politische und gesellschaftliche Dimensionen. Schadet oder stärkt es am Ende die Demokratie?
Wir laden Sie herzlich zum nächsten Sprechen & Zuhören am Mittwoch, den 3. Dezember. Die Frage: Wie geht es Ihnen mit der Forderung, die AfD zu verbieten?
Was ist Sprechen & Zuhören?
Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass in kleinen Gruppen jede Person gleich viel Redezeit bekommt. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören.
Es geht in diesem Format nicht um politische Einschätzungen und Stellungnahmen, sondern um Ihr persönliches Erleben im Umgang mit den politischen Themen. Wir ermöglichen so einen Austausch, in dem ein gesellschaftliches Thema nicht mit rationalen Argumenten besprochen wird, sondern vor allem emotionale Aspekte Platz finden. Zuhören und Gehört werden bewirken oft Erstaunliches: Es entsteht Verbundenheit.