Glyphosat - Die Debatte


Wie wollen wir als Gesellschaft mit Zukunftsfragen umgehen?

Nachdem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in Brüssel im Alleingang für die Glyphosat-Zulassung gestimmt hat, gab es viel Unmut und erhitzte Diskussionen. [Hier weitere Hintergrundinfos...] Um als Gesellschaft Zukunfts-Themen sinnvoll zu bearbeiten, braucht es aber nicht nur Meinung, sondern auch Hintergrundwissen und eine ausgewogene und ausführliche Debatte. Was sind die wesentlichen Argumente und wie kann eine solche Debatte geführt werden? Wäre es sinnvoll, über dieses Thema in einem bundesweiten Volksentscheid gemeinsam zu entscheiden? Mehr Demokratie spricht mit Organisationen und Experten/innen, die sich mit dem Thema Glyphosat befassen, und lässt Gegner/innen & Befürworter/innen zu Wort kommen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Florian Kuhlmey):

„Es wird im Genehmigungs- beziehungsweise Zulassungsverfahren
immer eine gewisse Form der Zusammenarbeit geben müssen…“

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Martin Hofstetter von Greenpeace:

„Ein vollständiges nationales Verbot ist jetzt nur noch rechtlich sehr schwer umzusetzen.“
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Dr. Katja Börgermann vom Deutschen Bauernverband:

„Der Streit um Glyphosat ist entglitten und es geht nicht mehr um diesen
Wirkstoff – es geht vielmehr um die Form der Landwirtschaft…“

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Silvia Bender vom BUND:

„Unsere Kritik am Zulassungsverfahren und der für Glyphosat gefallenen Empfehlung
bezieht sich vor allem darauf, dass unabhängige Studien nicht gehört werden…“

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Dr. Klaus Wallner, Landesanstalt für Bienenkunde:

„Das Verbraucherverhalten bestimmt mit, wie unsere Landschaften aussehen.
Diese Zusammenhänge gehören in die Schul- und auch Erwachsenenbildung.“

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Prof. Dr. Maria Finckh, Professorin für Pflanzenschutz:

„Akut ist Glyphosat ziemlich harmlos, vor allem für Menschen. Das Problem
sind die langfristigen Auswirkungen, wenn Lebewesen dem Mittel chronisch
und auch in sehr geringen Dosen ausgesetzt sind.“

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Martin Rücker, Geschäftsführer foodwatch Deutschland:

„Wir können den Streit der Forscher/innen nicht auflösen, aber wir können darauf
verweisen, dass genau für solche Fälle das Vorsorgeprinzip gemacht wurde.“

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Dr. Michael Reininger, Deutscher Raiffeisenverband :

„In Deutschland wird Glyphosat in der Landwirtschaft überwiegend eingesetzt, um
gleichzeitig Unkräuter sowie aufkeimende Pflanzen aus der Vorkultur abzutöten, damit
– im Rahmen der Fruchtfolge – eine andere Kulturpflanze ausgesät werden kann.“

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Gerald Neubauer, Campaigner bei Campact:

„Mit der EBI ist es uns gelungen, Glyphosat zu einem europaweiten Topthema zu machen.“
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Die Beiträge wurden veröffentlicht von Charlie Rutz:

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